Narf, heutzutage ist das aufsäbeln, reinstopfen, zutackern, ne Nacht drüber pennen und wieder heimschwanken.
Eigentlich wollte ich länger bleiben, weil MIR klar ist, dass ich eigentlich zu schwach bin, um das alleine ohne das Sicherheitsnetz einer stets einsatzbereiten Pflege durchzustehen, aber leider hat man meinem "OH, sie sind Trans? Sie sind eine Zumutung für andere Patientinnen und wir stecken sie mal lieber in ein Einzelzimmer, ehe sie Ihre Mitpatientinnen bespringen"-Trauma nicht die nötige Relevanz beigemessen und...
*Trommelwirbel*
...mich in ein Einzelzimmer gesteckt, weil angeblich nix anderes mehr da war.
Obviöslich suspiziös.
Bin deswegen vor der OP fast kollabiert und hätte um Haaresbreite alles hingeschmissen.
Naja. Jetzt sitz ich allein daheim und fühle mich wie der Beißring eines T-Rex-Babies.
Der Muskelkater spreaded in Form von Mikrokrämpfen durch meinen kompletten Thorax und ich kann nur raten, ab welchem Ausmaß es zuviel wird und ich die Weißkittel konsultieren sollte.
Die Chirurgische Leistung scheint ihr Geld wert zu sein, aber in Punkto Unterbringung/Nachversorgung hat die Klinik in meinen Augen glatt versagt.
ABER, soviel Ehrlichkeit muss sein:
Im Gegensatz zu Krankenhäusern kirchlicher Träger haben die in meinem Fall
(traumatisierte Patientin triggern, statt korrekt unterzubringen)
einfach nur geschlampt und waren nicht bewusst transfeindlich.
<zynismus>Ist immerhin ein Anfang...</zynismus>
Edit: Die technische Abteilung meines Gehirns versucht grade, etwaige Muster in diesen Mikrokrämpfen aufzuschlüsseln;
wenn ich sie so rechtzeitig erkennen kann, dass die Zeit zum Pinsel weglegen reicht, kann ich mit der Bemalung meiner Demolisher weitermachen
